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DRG-Szenarien erweitert
Was wäre, wenn Sie in Ihrer Klinik eine bestimmte Therapie nicht angeboten hätten, können wir Ihnen nicht sagen. Aber die Auswirkung auf die DRG-Daten können Sie nun einfach und elegant mit dem reporter ermitteln.
Die Möglichkeit, DRG-Szenarien zu ermitteln, gibt es im reporter bereits seit längerem. Es können beliebige Grouper eingebunden und die Istdaten des DRG-Würfels nach anderen Jahresversionen gegroupt werden. Die so ermittelten Katalogeffekte liefern wichtige Anhaltspunkte nicht zuletzt für die Entgeltverhandlungen.
Jetzt haben wir die Funktionalität so erweitert, dass Sie die Fälle herausfiltern können, die Sie im Szenario betrachten wollen. So können Sie sich auf die für Ihre Fragstellung relevanten Fälle konzentrieren und bspw. Katalogeffekte für bestimmte Diagnosen oder Prozeduren ermitteln.

Neu sind ebenfalls die Variantenregeln. Hierbei bestimmen Sie, welche Diagnosen und/oder Prozeduren durch andere Diagnosen/Prozeduren ersetzt oder einfach ignoriert werden sollen. Sie können bspw. die Erlöswirksamkeit einer neuen Therapie ermitteln, indem Sie eine Variantenregel erstellen, die dafür sorgt, dass die entsprechenden Prozeduren bei der Ermittlung der Szenario-Daten ausgeklammert werden.

Anschließend können Sie die Ergebnisse aggregiert oder fallbezogen analysieren. Hierbei werden die unveränderten Ist-Daten mit den Szenario-Daten verglichen und Abweichungen ausgegeben. Dabei können Sie Kennzahlen wie effektive Relativgewichte, CMI oder Erlöse betrachten.
